Geschichte

Die schwere Wirtschaftslage in Norwegen anfangs des 20. Jahrhunderts führte zu hoher Arbeitslosigkeit im ganzen Land. Es wurde wenig Bauarbeit verrichtet, und auch die Architekten hatten kaum Beschäftigung. Das Ålesundfeuer 1904 schuf einen neuen Arbeitsmarkt, und obwohl ein Stadtfeuer eine Katastrophe ist, eine sogenannte „Kapitalabnutzung", wollten viele dem Versicherungsdirektor J. Ödegaard in folgender Aussage zustimmen:
"... Es wäre doch falsch, hätte man ein Stadtfeuer ausschließlich als Unglück betrachtet. Man kann hierzu auch das alte Sprichwort verwenden, das besagt, dass nichts so schlimm ist, dass es nicht für irgendetwas anderes nützlich sein wird. Ein Stadtfeuer ist in vielerlei Hinsicht nutzbringend..."

Langnes Marmorbrudd begann ab 1905 mit der Lieferung von Bausteinen für den Wiederaufbau von Ålesund.
1913 begann man mit der Produktion von Grabsteinen.
1948 startete Lagnes Lieferungen von Marmorkalk zu den Zelluloseproduktionen bei Saugbrugsforeningen in Greåker nahe bei Halden.
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Ab 1955 bekam Kalkdünger in der Landwirtschaft eine zunehmende Bedeutung, und 1967 kam eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Bergstöls Tekno-Service in Stavanger in Gang, mit zunehmender Gewichtung von Aggregaten in Fassaden, die heute in Zusammenarbeit mit OMYA fortgesetzt wird.